Philipp Rahn.

Schauspieler & Künstler

Aktuelles


Ich habe meine Schauspielausbildung im August 2022 am Schauspielstudio Frese mit dem Zeugnis der Bühnenreife abgeschlossen und trete nun mein erstes Engagement am Theater am Tremser Teich in Lübeck an.

Next

Philosophie!

Es bedeutet mir viel, die Gefühle und Situationen meiner Rollen zu verstehen und dann erst spielerisch umzusetzen. Bei meiner Darstellung von Charakteren möchte ich, frei jeder Verurteilung, berücksichtigen, was als gesellschaftlich moralisch gilt und ob die Rolle dies genauso sieht oder dem widerspricht. Eine Offenheit für Menschen und ihre Probleme ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Schauspielers

Showreel & Datenbanken

Schauspielervideos/Crew United
Castupload
Filmmakers
Theapolis

Theater

Theater am Tremser Teich

Die Proben für die Produktion „Der kleine Tag“ nach Wolfram Eicke am Theater am Tremser Teich haben begonnen.
Premiere ist am 8.10.2022. Bis Jahresende spiele ich in diesem Theaterstück die Rollen des Jungen mit dem Fahrad,
den Tag an dem der kleine Tag zum Feiertag wird und einen Regenmenschen.
Anschließend werde ich die Rolle des Sumsemann in „Peterchens Mondfahrt“ übernehmen. Ich freue mich auf die spannende Zeit in Lübeck.


Ich habe Angst Mama, aber du wirst sie mir nicht nehmen, du nicht

Ensembleprojekt des 4. Semesters des Schauspielstudio Frese

(Premiere am 1.10.2021 im Produktionslabor der HAW, Regie: Lorenz Nolting)

Das Jahr 2022. Ein schönes Jahr. Ein Jahr, in dem einige Kinder zur Schule gehen, wie in so vielen anderen Jahren auch. Ein Jahr, in dem die Klasse 7d ihr Jahrgangsstück in der Schulaula präsentiert. Ein Jahr in dem der private Besitz und Vertrieb von Atombomben endlich legalisiert wurde. Ein Jahr, in dem im örtlichen Grundwasser der kleinen Stadt Parchim eine 7000% über dem Höchstwert liegende Meth-Konzentrationgemessen wurde (Kinder trinken häufig Wasser! Muss man dazu wissen!) Ein Jahr, gemacht von Menschen für sehnsuchtsvolle Hundeastronauten. Aber vor allem ein Jahr in dem Kinder ihren Müttern endlich sagen: m o m. In dieser wilden Stückentwicklung nach Texten von Eduard Lind und Max Menzel erforscht das fünfte Semester des Schauspiel-Studio Frese in Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Lorenz Nolting die Spielweisen des Absurden, des Dadaismus und des kurzen Augenblicks zwischen Fat Man und Little Boy.


Die Verwandlung
(Premiere 8.12. 2018, Bürgerbühne Staatsschauspiel Dresden)

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.“
Nach der Erzählung von Franz Kafka.


Der Weg ins Leben
(UA 23.9.2017, Staatsschauspiel Dresden)

In der Spielzeit 2017/18 war ich Teil einer großen Inszenierung des Staatsschauspiels. Die Inszenierung „Der Weg ins Leben“ unter der Regie von Volker Lösch behandelte das Schicksal der Heimkinder in der DDR. Das Stück beginnt mit den verwahrlosten Kindern und Jugendlichen in Moskau nach dem Krieg. Es betrachtete die Entwicklung der sozialistischen Pädagogik Makarenkos. Ich war ein unterdrückter und zur Arbeit als Schuhmacher und Schuhputzer in der Kommune verdammter Jugendlicher. Nach getaner Arbeit durfte eine marzialische Waschszene nicht fehlen. Der Chor dessen Teil ich war, übernahm zwei große, chorisch gesprochenene Texte. Zum einen die Idee Makarenkos wie und vor allem, zu was der neue Mensch zu erziehen sei. Nach einem Lied der sozialistischen Kommissarin vor dem Eisernen Vorhang tauchte der Chor als Jungpioniere wieder auf. Wir rezitierten beim anschließenden Fahnenappell die 10 Gebote für den neuen sozialistischen Menschen. Es folgte der Aufbau der Jugendwerkhöfe in der DDR. Im anschließenden Teil des Stücks, wurden die Gräueltaten glaubhaft von 5 Zeitzeugen geschildert.
Mehr zum Inhalt und Fotos findet man im Archiv des Staatsschauspiel Dresden


Die Stunde da wir nichts voneinander wussten
(UA 11.6.2017, Bürgerbühne Staatsschauspiel Dresden)

In der Spielzeit 2017/18 war ich Teil einer großen Inszenierung des Staatsschauspiels. Die Inszenierung „Die Stunde da wir nichts voneinander wussten“ unter der Regie von Uli Jäckle nach Peter Handke wurde insgesamt 6 mal auf dem öffentlichen Theaterplatz in Dresden aufgeführt. Es war eine immense logistische Herausforderung an Material und Personal. Wir waren über 100 Personen die dieses Freiluftspektakel vollzogen.
Mehr zum Inhalt und Fotos findet man im Archiv des Staatsschauspiel Dresden


beim ohne mit
(UA 2017, Bürgerbühne Staatsschauspiel Dresden)

Werkstattaufführung des Clubs der dadaistischen Bürger unter Leitung von Christiane Lehmann
Ernsthafter Unsinn auf der Suche nach dem inneren Idioten.
Herausgekommen sind starke Bilder und eine starke Gruppe Jugendlicher. Wir hatten viel Spaß!


Lücken verrücken
(UA 2016, tjg)

Im Zentrum der Inszenierung „Lücken verrücken“ steht ein Archiv des Verschwindens, im Hintergrund in Form von Kartons erkennbar. Anhand von Kategorien wie "Plötzliches Verschwinden" inszenierten wir für den Zuschauer erstaunliche Schlüsselfragen. Wer hat sich schon einmal gefragt, "Wie kann man Verschwinden erscheinen lassen?" oder "Was bleibt wenn etwas geht?" Im Laufe der Proben kristallisierten sich auch verschiedene Arten von „Suchtypen“ heraus. Ich stelle beispielsweise den ängstlichen und den aufgebenden Sucher dar.


KRAZY HOUSE - Willkommen in der Pubertät!
(UA 2014, tjg)

Im "Krazy House" geht es um die Gefühle und Gedanken Jugendlicher in der Pubertät und um die Beziehung zu den Eltern, Freunden und sich selbst. Die Inszenierung nach der gleichnamigen Foto-Arbeit von Rineke Dijkstra wurde von uns Spielern der tjg.theaterakademie in monatelanger Teamarbeit selbst entwickelt und umgesetzt. Bei der Premiere am 11. Januar 2014 konnte sich niemand vorstellen, dass das Stück über ein Jahr auf dem Spieplan stehen würde - 20 ausverkaufte Vorstellungen lang.


"Nathans Kinder" (UA, 2009)

Mein erster Kontakt mit der professionellen Theaterwelt war am tjg (theater junge generation) in Dresden: Ich durfte als Komparse in "Nathans Kinder" im richtigen Moment laut FEUER!!! schreien. Mit diesem Stück gewann Autor und Regisseur Ulrich Hub den Mühlheimer KinderStückePreis 2010. Leider verstarb nach einigen Vorstellungen plötzlich und unerwartet Christian Habicht, Darsteller des Bischofs. Ein Schock für uns alle und das Ende der Aufführungen.

Film

Eiskalte Flamme

In diesem Kurzfilm bei dem ich die Rolle des Kleinganoven Mike spielen durfte, geht es um einen paranoiden Schriftsteller Mitte zwanzig der an seinem nächsten Agenten-Thriller schreibt. Doch ist er selbst das nächste Opfer des großen Gangsterbosses und seiner Handlanger? Es scheint fast so, als würde alles was er schreibt Realität werden? Oder doch nicht? Mike jedenfalls träumt von seinem eigenen Revier als Verbrecherchef.

Jugendfilmcamp

Seit 2015 geht's jeden Sommer ins Jugendfilmcamp Arendsee. Norman Schenk hat dort ein Camp etabliert, in dem Jugendliche und junge Erwachsene unter Anleitung erfahrener Dozenten binnen einer Woche einen Kurzfilm produzieren. Ich bin natürlich in der Disziplin Schauspiel aktiv, andere Teilnehmer kümmerten sich um das Drehbuch, Kamera und Schnitt oder die Filmmusik. Die Arbeit dort ist intensiv, aber voller Spaß und geht oft bis tief in die Nacht.

Post mortem (2022)

In "Post mortem" geht es um Margarethe die sich nach ihrem Tod durch den Strick vorm jüngsten Gericht wiederfindet. Dieses enscheidet dass sie in die Hölle kommt. Mephisto holt sie ab und führt sie in sein Leben voll mit Party, Alkohol; sexuellen Anmachsprüchen und weiteren Sündigkeiten ein. Doch sie folgt der gottesfürchtigen Maria die kurz zuvor in der Partyhölle die Stimmung gekillt hat. Die beiden brennen am Ende im Fegefeuer. Ich durfte den Herscher der Unterwelt, Mephisto spielen.

Daydream (2021)

In meinem dritten Kurzfilm den ich als Regisseur inszeniert habe, geht es um einen unscheinbaren Fahradmechaniker der in seinem Fahradladen von drei hübschen Mädchen Besuch bekommt und sich in eins dieser Mädchen verliebt. In seiner träumerischen Welt wird er überfallen und rettet die Mädchen vor der Gewalt des Ganoven indem er als Held die Verbrecherin überwältigt und anschließend einen Kuss als Dank bekommt.

Sinneswandel (2021)

In meinem zweiten Kurzfilm den ich als Regisseur inszeniert habe, geht es um eine Studentin die in ihrer Routine gefangen ist. Durch die Kündigung ihrer Wohnung ist sie gezwungen ihr eintöniges Leben zu verlassen. Sie landet in einer quirligen WG mit unternehmenslustigen Studenten. Diese wecken in ihr die unterdrückten Zweifel an der Wahl ihres Studienfaches.


Pandemic (2020)

Ein hypochondrischer junger Mann kämpft mit den Auswirkungen einer globalen Pandemie auf seine seelische Gesundheit, Familienmitglieder, Freunde und am Ende auch auf sein Leben. Unterstützung erhält er von einem Therapeuten, der seinem Zwang versucht habhaft zu werden.


Tasting Space (2019)

Eine verpeilte Raumschiffcrew bemerkt, dass ihr Crewmitglied verschwunden ist. Daher machen sie sich auf den Weg zum Planeten Satori, auf dem laut Koordinaten der Vermisste zu finden sein soll. Was sie aber neben dem Vermissten finden, ist so kurios wie auch lustig. Die Meinung über diese Sache reicht von begeistert über analytisch bis hin zu Aggressionen.

Gewinner der „Perle der Altmark“ in den Kategorien:
• Jurypreis als Bester Film • Publikumspreis • Bester Schauspieler


Schrödingers Katze (2018)

In einer Diskussion von Physikstudenten über ein Gedankenexperiment mit einer Katze, gibt es einen Studenten der mit seinen fundamentalen Ansichten nicht konform zum Rest ist. Dieser steigert sich in seinem Wahn in eine krasse Antihaltung gegenüber den herrschenden Verhältnissen von Macht, Waffen und der Rolle des Menschen dabei. Bei diesem Film habe ich das Drehbuch geschrieben und mit Regie geführt.


Letzte Chance (2017)


Artifiziell (2016)


Der Glitch (2016)

In dem Film geht es um ein junges Pärchen dass auf dem Nachhauseweg an einem leuchtenden etwas vorbeikommt, dass sie zucken und glitchen lässt. Am nächsten Morgen werden sie von einem Geschwisterpaar entdeckt die ein erneutes glitchen hervorrufen. Voller Panik ergreifen die Schwestern die Flucht, doch die Personen mit Fehlern in der Matrix werden imer mehr.


Ever Growing (2015)

Eine Vollmondnacht. Ein junges Paar liegt schlafend im Bett. Sie träumt davon dass ihr Freund ihr Vorwürfe macht, sie sogar mit einem Auto überfahren wird und er ihre Kette ins Wasser wirft. Sie erwachen beide und haben Redebedarf, denn der Mond allein kann nicht die Ursache sein.


Tatort "Level X"
(11.6.2017, Das Erste)

In einem Tatort mitzuspielen ist natürlich etwas Besonderes. Hier trauere ich als Komparse in einer Gruppe Jugendlicher um einen ermordeten Blogger - ganz im Stil des "social mourning".

Ich freue mich auf dich!

Anfragen für Theater, Film oder andere Projekte bitte als Email an philipp@rahn.net

Du willst mehr über mich erfahren? Ruf mich an oder schreib eine E-Mail!

Copyrights

Natürlich habe ich das Bild- und Filmmaterial nicht selber und nicht alleine angefertigt. Ich bedanke mich bei den folgenden Personen und Einrichtungen, bei denen auch das Copyright für das jeweilige Material liegt:

Trailer "Der Weg ins Leben" und "Die Verwandlung": Staatsschauspiel Dresden
"beim ohne mit": Staatsschauspiel Dresden, Bürgerbühne, Fotograf: Klaus Gigga
"KRAZY HOUSE" Szenenfoto: tjg, Fotograf: Klaus Gigga
JugendFilmCamp: YouVista UG, Arendsee, Norman Schenk
Tatort "Level X": Mitteldeutscher Rundfunk
Alle anderen Bilder: Stephen Rahn